Verstärkung für das Projektteam

Als 2007 die ersten Akten auf der Bühne zum Sprechen gebracht wurden, rechnete keiner aus dem Projekt damit, dass sich daraus eine erfolgreiche Reihe entwickeln würde, die inzwischen bereits im achten Jahr überregional bedeutende Themen der Bremer Geschichte erforscht und inszeniert. Inzwischen hat sich rund um die Projektleiterin Dr. Eva Schöck-Quinteros ein kleines und beständiges Team zusammengefunden, das mit viel (teils ehrenamtlichem) Engagement Tage und Nächte damit verbringt, Lesungen und Gastspiele zu organisieren, Artikel der Studierenden zu redigieren, Begleitbände und DVDs zu gestalten und Termine mit PressevertreterInnen und Projektpartnern wahrzunehmen – und das neben vielerlei anderen Verpflichtungen aller Teammitglieder. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir zukünftig weitere Verstärkung für unser Projektteam bekommen!

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100 Jahre Erster Weltkrieg: Gedenkveranstaltung mit Prof. Chickering

In diesem Jahr jährt sich zum hundertsten Mal der Beginn des Ersten Weltkrieges, der oftmals als die historische “Urkatastrophe” bezeichnet wird. Die Auswirkungen des Krieges waren tatsächlich katastrophal in seinen Ausmaßen und traumatisch für viele Generationen. Der Erste Weltkrieg markiert einen Einschnitt in die Geschichte unserer Zivilisation, ohne ihn sind der Zweite Weltkrieg und der Nationalsozialismus nicht zu erklären.

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Wiederaufnahme: „Eine Stadt im Krieg. Bremen 1914-1918“

Christopher Clark, Gerd Krumeich, Herfried Münkler – namhafte Wissenschaftler haben in den vergangenen Monaten dicke Bücher über den Ersten Weltkrieg herausgegeben und darin den Krieg als nationales und internationales Ereignis beschrieben. Sie haben versucht, die große Frage nach Schuld und Verantwortung (neu) zu beantworten und damit einen wichtigen Beitrag für die neuere deutsche Geschichtsschreibung geleistet. Doch was geschah eigentlich jenseits von Politik und Diplomatie? Wie sah es eigentlich in Bremen aus? Wie veränderte sich das Leben der Menschen durch den Krieg? Diesen Fragen versuchen wir uns wieder ab dem 18. Februar in unserer szenischen Lesung zu nähern: „Eine Stadt im Krieg. Bremen 1914-1918“.

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Buchbesprechung: Entnazifizierung

In dem Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ machen die meisten Studierenden eine neue Erfahrung: Wie ist es eigentlich, wenn ich meine Arbeit nicht nur für die Augen der DozentInnen und für ein tristes Dasein in der Schublade schreibe? Zu jedem neuen Projekt entsteht ja schließlich ein Begleitband, in dem zahlreiche Beiträge von Studierenden veröffentlicht werden. Diese Bücher werden gekauft, gelesen und – wie aktuell im Fall unseres Entnazifizierungsbandes – von WissenschaftlerInnen besprochen.

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Der Fall Ries: Termine in Dachau, Dorsten und Bremen

„Asoziale“, Homosexuelle, „Berufsverbrecher“, Sinti und Roma, Opfer der so genannten Euthanasie oder der Invalidentransporte sind Häftlingsgruppen in den Lagern der Nationalsozialisten, die in besonderem Maße einer Stigmatisierung und Diskriminierung ausgesetzt waren. Dies galt auch für die Zeit nach 1945. Im Rahmen der Wiedergutmachungsverfahren erhielten nur Opfer politischer, rassistischer oder religiöser Verfolgung Zahlungen. Alle anderen wurden marginalisiert. Die Tagung „Marginalisierte Häftlingsgruppen in der historischen Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus. Einblicke in Theorie und Praxis.“ am 11. und 12. November im Max-Mannheimer-Studienzentrum in Dachau wird sich diesem Thema annehmen. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Projekt „Im Lager hat man auch mich zum Verbrechr gemacht.“ Margarete Ries: Vom „asozialen“ Häftling in Ravensbrück zum Kapo in Auschwitz dabei sein werden. Frederike Buda, die den Fall Ries im Rahmen unseres Entnazifizierungsprojektes aufgearbeitet hat, stellt das Projekt und die Reihe „Aus den Akten auf die Bühne“ zusammen mit der Projektleiterin Eva Schöck-Quinteros und Regisseur Peter Lüchinger vor. Weitere Infos: https://www.facebook.com/events/492693730795978/

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Neue Publikationen

Wir haben uns viel vorgenommen, bei unserem aktuellen Projekt. „Eine Stadt im Krieg“ soll nicht nur durch einen, sondern gleich durch zwei Bände begleitet werden. Während wir uns sehr freuen, dass schon viele Exemplare des ersten Bandes in den Händen unserer interessierten LeserInnen liegen, verzögert sich leider aus unvorhergesehenen Gründen die Auslieferung des zweiten Bandes. Ab Mitte Juli werden wir aber  mit dem Versand beginnen können.

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Workshop: Bremen im Ersten Weltkrieg

Am Freitag, 12. April 2013, stellen die Studierenden des Projektes ihre Forschungsergebnisse vor. Der Workshop findet von 11.00 bis 18.30 Uhr im Kleinen Saal im Haus der Wissenschaft (Sandstr. 4/5, 28199 Bremen) statt. Die Einführung und Moderation übernimmt Prof. Dr. Christa Hämmerle von der Universität Wien. Sie ist ausgewiesene Expertin für die Themen Heimatfront und Geschlechterbeziehungen im Ersten Weltkrieg. Interessierte sind herzlich eingeladen; der Eintritt ist frei, um vorherige Anmeldung bei Eva Schöck-Quinteros (esq[at]uni-bremen.de) wird gebeten.

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… auf die Bühne! „Eine Stadt im Krieg. Bremen 1914–1918“

Es ist soweit! Wir präsentieren unsere sechste Inszenierung: Knapp hundert Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs bringen SchauspielerInnen der bremer shakespeare company (bsc) unter der Regie von Peter Lüchinger den Alltag in Bremen während des Ersten Weltkriegs auf die Bühne: „Eine Stadt im Krieg: Bremen 1914–1918“. Mehr als ein Jahr lang verbrachten Studierende des Projektes „Aus den Akten auf die Bühne“ in Archiven und Bibliotheken und fragten: Wie veränderte der Krieg damals das Leben der Menschen? Welche Hoffnungen, Erwartungen, Ängste löste er bei den Bremern aus? Wie erlebten, erlitten und gestalteten sie die „Heimatfront“? Grundlage für die szenische Lesung sind Feldpostbriefe, Zeitungsartikel, Tagebücher, Reden und andere Zeitdokumente.

Premiere ist am Montag, 8. April 2013, um 19.30 Uhr im Theater am Leibnizplatz (Schulstraße 26, 28199 Bremen). Weitere Vorführungen gibt es  am 11., 15., 29. April und 13. Mai. Karten gibt es im Internet unter www.shakespeare-company.com/ .

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Eine Stadt im Krieg: Premiere im April

„Plötzlich wie über Nacht, ist das Gespenst eines Völkerkrieges zwischen den großen europäischen Nationen aufgetaucht. Ein Weltkrieg. Weiß man, was das bedeutet?“, fragt am 28. Juli 1914 die Bremer Bürgerzeitung und warnt: „Gegen einen modernen Weltkrieg sehen alle früheren Kriege wie harmlose Streitereien aus. Nicht nur wegen der ungeheuer viel größeren Soldatenmassen und der Vervollkommnung der Mordwerkzeuge, sondern vor allem wegen der Wirkung des Krieges auf das Leben der Gesellschaft.“

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Tagung: Projektlehre im Geschichtsstudium

„Aus den Akten auf die Bühne“ ist ohne Zweifel ein Crossover-Projekt der besonderen Art, denn die Reihe verbindet Geschichtswissenschaft mit Theater. Oder um es aus der Perspektive der beteiligten Studierenden zu formulieren: Es geht sowohl um forschendes Lernen in Projekten als auch um die Vermittlung von Wissenschaft an eine interessierte Öffentlichkeit. Die Studierenden müssen innerhalb weniger Monate sich selbst ein neues Themengebiet erschließen, eigenständig forschen und ihre Ergebnisse verständlich aufbereiten. Es ist ganz klar, dass dies eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten – Studierende wie Lehrende – ist.

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