„Wenn aus Opfern Täter werden“

„Geschichtsworkshop für Elftklässler über eine KZ-Gefangene, die im Lager selbst Häftlinge misshandelte“

„Wer in einem nationalsozialistischen Konzentrationslager Gefangene misshandelt, muss dafür verurteilt werden. Muss er? Dass diese Frage manchmal alles andere als einfach zu beantworten ist, erfuhren Schüler der Jahrgangstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums am Freitag bei dem Workshop „Im Lager hat man mich zum Verbrecher gemacht – Die Geschichte von Margarete Ries“.“ Von Matthias Henke
Märkische Online Zeitung vom 15.10.2017 (MOZ.DE)

Zeitalter der Extreme

Das 20. Jahrhundert in Originaldokumenten

10 Jahre „Aus den Akten auf die Bühne“

Zwei Weltkriege, Flucht, Migration und Abschiebung, die „neue Frau“ in der Weimarer Republik, Unternehmenspleiten und Bankencrash, Frauen als Täterinnen und Opfer im Nationalsozialismus, die Last des kolonialen Erbes, Antikommunismus und Berufsverbote in der Zeit des Kalten Krieges…
Die szenischen Lesungen von Originaldokumenten laden zu einer Reise durch das Zeitalter der Extreme ein – im Mittelpunkt die Hansestadt Bremen.
Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der bundesweit einmaligen Kooperation zwischen Forschung, Lehre und Theater präsentiert die bremer shakespeare company alle bisherigen 11  Produktionen von „Aus den Akten auf die Bühne“.

Die szenischen Lesungen finden vom 1. November bis 19. Dezember 2017 zumTeil an historischen Originalschauplätzen statt!

Mittwoch, 1. 11.2017, 19.30 Uhr im Theater am Leibnizplatz, Bremen
Bremen: Eine Stadt der Kolonien?
Einrichtung Text/Szene: Peter Lüchinger. Mit: Peter Lüchinger, Petra-Janina Schultz, Erik Roßbander, Markus Seuß.
Die Lesung dokumentiert rund 100 Jahre koloniale Vergangenheit Bremens. Welche Interessen führten Männer und Frauen nach Afrika? Wie begegneten sie den Menschen in den Kolonien und auf welche Haltung trafen Afrikaner/innen in der Hansestadt? Wie veränderte sich Bremen nach 1919 durch den Verlust der Kolonien? „Zeitalter der Extreme“ weiterlesen

Staatsschutz, Treuepflicht, Berufsverbot – Presse

Szenenfoto v.l.nr. Simon Elias, Kathrin Steinweg. Erik Roßbander, Peter Lüchinger, Erika Spalke (bremer shakespeare company), Foto: Marianne Menke 2017
Szenische Lesung „Staatsschutz – Treuepflicht – Berufsverbot“ mit Simon Elias, Kathrin Steinweg, Erik Roßbander, Peter Lüchinger, Erika Spalke (v.l.n.r.), bremer shakespeare company, Foto: Marianne Menke 2017

„Radikaler Erlass“

Aus den Akten auf die Bühne: Bremer Shakespeare Company widmet sich in einer weiteren Folge des verdienstvollen dokumentarischen Theaterformats den Berufsverboten der 1970er-Jahre. Von Hendrik Werner
Weser-Kurier vom 29. 9. 2017

Gefährliche »Birne«-Bücher

In Bremen wird an die Berufsverbote erinnert – mit einer szenischen Lesung aus den Akten der siebziger Jahre. Von Lothar Zieske
Junge Welt vom 6.10.2017 „Staatsschutz, Treuepflicht, Berufsverbot – Presse“ weiterlesen

Staatsschutz – Treuepflicht – Berufsverbot

K)EIN VERGESSENES KAPITEL DER WESTDEUTSCHEN GESCHICHTE

Oktober 1969: „Mehr Demokratie wagen“, lautete das Motto der Regierungserklärung von Willy Brandt, dem ersten sozialdemokratischen Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

Januar 1972: Die Ministerpräsidenten und Bundeskanzler Brandt unterzeichneten den sogenannten Radikalenerlass. „Verfassungsfeinde“ sollten aus dem öffentlichen Dienst – Verwaltung, Polizei, Schulen und Hochschulen – entfernt bzw. gar nicht erst eingestellt werden. Vor allem CDU/CSU setzten die sozialliberale Koalition unter Druck und warnten vor dem „Marsch durch die Institutionen“ (Rudi Dutschke), vor der „Unterwanderung durch Extremisten“.

„Staatsschutz – Treuepflicht – Berufsverbot“ weiterlesen

Geschichte im Rampenlicht

Inszenierungen historischer Quellen im Theater

„Geschichte“ hat auf den Theaterbühnen seit jeher einen festen Platz: Nicht nur bei den Klassikern finden sich historische Stoffe, sondern auch und gerade das gegenwärtige dokumentarische Geschichtstheater präsentiert historische Inhalte in unterschiedlichen Varianten. Es erreicht ein zum Teil anderes und größeres Publikum als die universitäre Geschichtswissenschaft mit dem traditionellen Vermittlungsweg der Buchproduktion. Als mediales Format eignet sich Theater in besonderem Maße für eine breitenwirksame öffentliche Präsentation und Kommunikation geschichtswissenschaftlicher Forschung. Auf diese Weise kann es auch einen Beitrag zur kulturellen, historisch-politischen und ästhetischen Bildung sowie zum Geschichtsunterricht in den Schulen leisten.

„Geschichte im Rampenlicht“ weiterlesen

Presse Geflüchtet

„Die Angst vor dem Fremden“

„Aus den Akten auf die Bühne‘ erzählt vom Schicksal der „ostjuden“.“
Von Iris Hetscher
Weser Kurier vom 28.5.2016

Der Pressespiegel zu dieser Lesung wird rückwirkend erstellt.

Stadt der Kolonien: Presse

„Deutschlands koloniale Vergangenheit als szenische Lesung

„Eine (fast) vergessene Geschichte. Von Deutschlands kolonialer Vergangenheit zeugen heutzutage allenfalls noch Straßennamen: In mehreren deutschen Städten gibt es eine „Lüderitz-“ oder eine „Togostraße“, in Berlin existiert sogar ein „Afrikanisches Viertel“. Doch wer weiß, wie lange noch, denn wer will heute noch an die deutschen Kolonialherren und ihre teilweise blutige Herrschaft erinnert werden?“ Von Friedhelm Tromm
Belgieninfo vom 4.10.2017

„Szenische Lesung über Bremens Rolle im Kolonialismus“

„Bremen. Schauspieler bringen Sprache zum Leben. Die Bremer Shakespeare-Company beweist in ihrer szenischen Lesung „Bremen – Eine Stadt der Kolonien“ in der Reihe „Aus den Akten auf die Bühne“ erneut, das auch historische Quellen dafür taugen.“ Von Martin Kowalewski
Neue Osnabrücker Zeitung vom 20.9.2016

„Bremen als ‚Stadt der Kolonien“‚

„Premiere am Leibnizplatz: Bremer Shakespeare Company bringt „Bremen: Eine Stadt der Kolonien?“ auf die Bühne / Szenische Lesung aus der Reihe „Aus den Akten auf die Bühne“.“ Von Frank Hethey
bremen history September 2016

Der Pressespiegel zu dieser Lesung ist in Bearbeitung.