Staatsschutz, Treuepflicht, Berufsverbot – Presse

Szenenfoto v.l.nr. Simon Elias, Kathrin Steinweg. Erik Roßbander, Peter Lüchinger, Erika Spalke (bremer shakespeare company), Foto: Marianne Menke 2017
Szenische Lesung „Staatsschutz – Treuepflicht – Berufsverbot“ mit Simon Elias, Kathrin Steinweg, Erik Roßbander, Peter Lüchinger, Erika Spalke (v.l.n.r.), bremer shakespeare company, Foto: Marianne Menke 2017

„Erinnerung an den Radikalenlass und seine Folgen“

Ausstellung und szenische Lesung mit Mitgliedern der „bremer shakespeare company“ in Bielefeld von Antje Doßmann
Neue Westfälische vom 22.2.2018

„Von Duckmäusertum und Gesinnungsschnüffelei“

Mit ihrem Stück zum Radikalenerlass feiern Shakespeare Company und Uni Bremen zehn Jahre „Aus den Akten auf die Bühne“ von Paulina Hemesath
taz. die tageszeitung vom 6.10.2017

Gefährliche »Birne«-Bücher

In Bremen wird an die Berufsverbote erinnert – mit einer szenischen Lesung aus den Akten der siebziger Jahre. Von Lothar Zieske
Junge Welt vom 6.10.2017

 

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Staatsschutz – Treuepflicht – Berufsverbot

K)EIN VERGESSENES KAPITEL DER WESTDEUTSCHEN GESCHICHTE

Oktober 1969: „Mehr Demokratie wagen“, lautete das Motto der Regierungserklärung von Willy Brandt, dem ersten sozialdemokratischen Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

Januar 1972: Die Ministerpräsidenten und Bundeskanzler Brandt unterzeichneten den sogenannten Radikalenerlass. „Verfassungsfeinde“ sollten aus dem öffentlichen Dienst – Verwaltung, Polizei, Schulen und Hochschulen – entfernt bzw. gar nicht erst eingestellt werden. Vor allem CDU/CSU setzten die sozialliberale Koalition unter Druck und warnten vor dem „Marsch durch die Institutionen“ (Rudi Dutschke), vor der „Unterwanderung durch Extremisten“.

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Geschichte im Rampenlicht

Inszenierungen historischer Quellen im Theater

„Geschichte“ hat auf den Theaterbühnen seit jeher einen festen Platz: Nicht nur bei den Klassikern finden sich historische Stoffe, sondern auch und gerade das gegenwärtige dokumentarische Geschichtstheater präsentiert historische Inhalte in unterschiedlichen Varianten. Es erreicht ein zum Teil anderes und größeres Publikum als die universitäre Geschichtswissenschaft mit dem traditionellen Vermittlungsweg der Buchproduktion. Als mediales Format eignet sich Theater in besonderem Maße für eine breitenwirksame öffentliche Präsentation und Kommunikation geschichtswissenschaftlicher Forschung. Auf diese Weise kann es auch einen Beitrag zur kulturellen, historisch-politischen und ästhetischen Bildung sowie zum Geschichtsunterricht in den Schulen leisten.

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