Presse Geflüchtet

„Die Angst vor dem Fremden“

„Aus den Akten auf die Bühne‘ erzählt vom Schicksal der „ostjuden“.“
Von Iris Hetscher
Weser Kurier vom 28.5.2016

Der Pressespiegel zu dieser Lesung wird rückwirkend erstellt.

Stadt der Kolonien: Presse

„Deutschlands koloniale Vergangenheit als szenische Lesung

„Eine (fast) vergessene Geschichte. Von Deutschlands kolonialer Vergangenheit zeugen heutzutage allenfalls noch Straßennamen: In mehreren deutschen Städten gibt es eine „Lüderitz-“ oder eine „Togostraße“, in Berlin existiert sogar ein „Afrikanisches Viertel“. Doch wer weiß, wie lange noch, denn wer will heute noch an die deutschen Kolonialherren und ihre teilweise blutige Herrschaft erinnert werden?“ Von Friedhelm Tromm
Belgieninfo vom 4.10.2017

„Szenische Lesung über Bremens Rolle im Kolonialismus“

„Bremen. Schauspieler bringen Sprache zum Leben. Die Bremer Shakespeare-Company beweist in ihrer szenischen Lesung „Bremen – Eine Stadt der Kolonien“ in der Reihe „Aus den Akten auf die Bühne“ erneut, das auch historische Quellen dafür taugen.“ Von Martin Kowalewski
Neue Osnabrücker Zeitung vom 20.9.2016

„Bremen als ‚Stadt der Kolonien“‚

„Premiere am Leibnizplatz: Bremer Shakespeare Company bringt „Bremen: Eine Stadt der Kolonien?“ auf die Bühne / Szenische Lesung aus der Reihe „Aus den Akten auf die Bühne“.“ Von Frank Hethey
bremen history September 2016

Der Pressespiegel zu dieser Lesung ist in Bearbeitung.

Auf dem österreichischen Zeitgeschichtetag 2016 in Graz

„Zeitgeschichte: öffentlich“ – Unter diesem Motto wendet sich der Open Space auf dem österreichischen Zeitgeschichtetag in Graz 2016 zum ersten Mal mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Projektvorstellungen, Filmvorführungen, Ausstellungen, Büchertischen und Installationen ausdrücklich an die interessierte Öffentlichkeit. Und wir sind dabei! Am Samstag, den 11. Juni präsentiert Projektleiterin Dr. Eva Schöck-Quinteros jenseits des klassischen Konferenzvortrags die Projektreihe und unsere Arbeitsweise. Zusammen mit Regisseur Clemens Bechtel, bekannt vor allem für seine Inszenierungen zu aktuellen politischen Themen, diskutieren wir, wie Geschichte mit Mitteln des Theaters vermittelt werden kann und welchen Chancen und Risiken das moderne Dokumentartheater birgt.

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PREMIERE: Geflüchtet, unerwünscht, abgeschoben

Geflüchtet, unerwünscht, abgeschoben – »Lästige Ausländer« in der Weimarer Republik

Der Flüchtlingsbewegung aus Osteuropa nach dem Ersten Weltkrieg begegnen weite Teile der deutschen Politik und Gesellschaft ablehnend – auch in Bremen. Forderungen nach Schließung der Grenzen, nach Abschiebung von Flüchtlingen oder Einrichtung von Internierungslagern werden immer lauter, das Reden über »Ausländerflut«, »Überfremdung« und »lästige Ausländer« ist weit verbreitet. Wer ist »nützlich« und darf bleiben, wer ist »lästig« und muss gehen? Diese Zuschreibungen entscheiden über die Zukunft der Geflüchteten.
Die Lesung präsentiert Dokumente, die einen Einblick vermitteln in die Debatte über die Zuwanderung aus Osteuropa. Sie zeigen, wie der Bremer Senat Ausweisungen und Abschiebungen von Geflüchteten praktiziert hat. Auch der Umgang mit den russisch-jüdischen Familien, die Ende 1923 in der Hansestadt strandeten, als die USA die Erfüllung der Quote für solche ImmigrantInnen verkündeten, wird dokumentiert.

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Aus den Akten… in die Schulen!

Seit 2007 haben viele Schulklassen eine szenische Lesung des Projekts „Aus den Akten auf die Bühne“, einer Kooperation zwischen der Universität Bremen und der bremer shakespeare company (bsc), besucht. Die Lesungen zu zentralen Themen des 20. Jahrhunderts haben durch ihren regionalgeschichtlichen Schwerpunkt auch einen Bezug zu der Lebenswelt der jugendlichen Zuschauer und Zuschauerinnen und führen oft zu lebhaften Diskussionen.

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Workshop am 29. Mai 2015

Die Projektreihe „Aus den Akten auf die Bühne“ veranstaltet am 29. Mai 2015 einen Workshop zur Frage: Wie inszeniert man historische Quellen auf der Bühne? Antworten auf diese Frage wollen Dr. Eva Schöck-Quinteros (Historikerin, Universität Bremen) und Peter Lüchinger (Regisseur, bremer shakespeare company) gemeinsam mit Studierenden und jungen WissenschaftlerInnen entwickeln.

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Förderung durch die Stiftung EVZ

„Im Lager hat man auch mich zum Verbrecher gemacht“ – Margarete Ries: Vom ‚asozialen’ Häftling zum Kapo in Auschwitz – dieses Projekt haben wir seit 2012 immer wieder auf die Bühne gebracht. Insbesondere das Spannungsfeld zwischen Täter- und Opfersein im Nationalsozialismus hat viele unserer ZuschauerInnen interessiert und nachdenklich gemacht. Auch viele Schulklassen haben die Gelegenheit genutzt, um sich auf diese Weise mit einem Kapitel der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Eine rund zweistündige Lesung ist für SchülerInnen jedoch eine besondere Herausforderung, da ihnen häufig noch Hintergrundinformationen fehlen und ihnen das Format besondere Aufmerksamkeit und Konzentration abverlangen. Dennoch ist es uns besonders wichtig, dass unsere Projekte sich nicht nur an ein historisch gebildetes Publikum richten. Aus diesem Grund haben wir uns die Frage gestellt: Wie können wir die historischen Quellen im Fall Ries mit Mitteln der Geschichtswissenschaft und des Theaters explizit für SchülerInnen aufarbeiten?

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Buchbesprechung: Eine Stadt im Krieg

Wieder einmal dürfen wir uns darüber freuen, dass „Aus den Akten auf die Bühne“ nicht nur als historisches Vermittlungsformat betrachtet wird! Alle unsere Projekte basieren auf umfangreichen Rechercheergebnissen, die die Studierenden aus eigenen, kleinen Forschungsprojekten gewonnen haben und in Form von wissenschaftlichen Aufsätzen in unseren Sammelbänden veröffentlichen. Dies war auch bei „Eine Stadt im Krieg: Bremen 1914-1918“ der Fall. Bislang sind Band 1 und Band 3 zum Thema erschienen, die nun Thorsten Logge von der Universität Hamburg umfangreich für H-Soz-Kult besprochen hat.

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Neue Lesung! Prunk und Pleite einer Unternehmerdynastie

Aufstieg und Ende der Bremer Dynastie Lahusen ◦◦◦ Vom Schloss in die Zelle ◦◦◦ Fünf Brüder und eine Pleite ◦◦◦ Das Prunkschloss der bankrotten Wollkönige ◦◦◦ Konkursverbrechen und Betrug ◦◦◦ Bremer Wirtschaftskapitäne im Kreuzfeuer der Kritik ◦◦◦ Ein schwarzer Freitag für die bremische Wirtschaftsehre ◦◦◦ Die Massen der Sparer warteten vergeblich ◦◦◦ Jeder will an sein Konto ◦◦◦ Gewittersturm über Europas Banken ◦◦◦

Mit reißerischen Schlagzeilen beschreibt die Presse im Sommer 1931 den Zustand der Nordwolle. Der Konkurs des größten europäischen Textilkonzerns hat dramatische Folgen nicht nur für
Bremen: Die Banken werden geschlossen, das deutsche Finanzsystem kollabiert, die Wirtschaftskrise spitzt sich zu. Das Ansehen des „Bremer Kaufmanns“ ist auch im Ausland schwer beschädigt.
Anfang 1931 sind die Lahusens auf dem Höhepunkt ihrer Macht angekommen. G. Carl Lahusen, Vorstandsvorsitzender des Nordwollekonzerns, ist ein gefeierter „Wirtschaftsführer“ und Präses der Handelskammer Bremen. Er residiert mit seiner Familie auf Gut Hohehorst, das er zu einem schlossähnlichen Herrenhaus hatte umbauen lassen. In der Bremer Innenstadt entsteht ein prunkvolles Verwaltungsgebäude für den Konzern, das heutige Haus des Reichs.

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Auf der Bühne: Briefe aus dem Ersten Weltkrieg

Archivkartons

“Wie glücklich müssen wir sein, den Krieg nicht im Lande zu haben!” Feldpost an Pastor Ernst Baars in Vegesack (1914-1918)

Termin: 18. Februar 2015, 19.30 Uhr
Ort: forum Kirche, Hollerallee 75, Bremen

Rund 1.500 Briefe und Karten aus dem Ersten Weltkrieg erreichten Pastor Ernst Baars in Vegesack. In ganz Europa waren seine Gemeindemitglieder als Soldaten an den Fronten oder als Kriegsgefangene in Lagern. Pastor Baars stand über die Feldpost in regem Kontakt zu ihnen. Zurück kamen Danksagungen für Briefe und Geschenke, persönliche Berichte vom Kriegsgeschehen und aus der Gefangenschaft, politische Einschätzungen – und immer wieder die Hoffnung auf Sieg und Frieden. Die bremer shakespeare company bringt ausgewählte Briefe an Pastor Baars auf die Bühne: Sie zeigen die verschiedenen Dimensionen der Kriegswahrnehmung an der Ost- und Westfront zwischen individuellem Erleben und patriotischem Wir-Gefühl.

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