Projektleitung

Dr. Eva Schöck-Quinteros

Eva Schöck-Quinteros, seit 1992 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Geschichtwissenschaft der Universität Bremen, seit 2012 Lehrbeauftragte, Initiatorin und Leiterin der Projektreihe.

Veröffentlichungen (Auswahl): Arbeitslosigkeit und Rationalisierung. Die Lage der Arbeiter und die kommunistische Gewerkschaftspolitik  1920 – 1928. Frankfurt a.M./New York 1977; Heimarbeiterschutz für die „Mütter des arbeitenden Volkes“. Deutschland 1896-1914, in: L’Homme. Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft 9 (1998), S. 183-215; Dora Benjamin: “…denn ich hoffe nach dem Krieg in Amerika arbeiten zu können”. Stationen einer vertriebenen Wissenschaftlerin. (1901-1946), in: Elisabeth Dickmann und Eva Schöck-Quinteros (Hg.): Barrieren und Karrieren. Die Anfänge des Frauenstudiums in Deutschland. Berlin 2000, S. 71-102; „Die Dauer des Aufenthalts eines Ausländers in Bremen spielt keine Rolle…“Ausweisung und Verfolgung am Beispiel von Johann Geusendam (1886-1945), in: Eva Schöck-Quinteros u.a. (Hg.): Bürgerliche Gesellschaft – Idee und Wirklichkeit. Festschrift für Manfred Hahn. Berlin 2004, S. 217-244; zusammen mit Eva Goertz: Frauenbewegte Freidenkerinnen im Dialog zwischen alter und neuer Welt. Der „Freidenker“/Milwaukee als Ort transatlantischer Kommunikation, in: Eva Schöck-Quinteros u.a. (Hg.): Politische Netzwerkerinnen. Internationale Zusammenarbeit von Frauen 1830-1960. Berlin 2007, S. 103-127; Der Königin Luise Bund. „Unser Kampfplatz ist die Familie!“ in: Eva Schöck-Quinteros und Christiane Streubel (Hg.): „Ihrem Volk verantwortlich!“ Frauen der politischen Rechten, 1890-1937, Organisation – Agitation – Ideologie. Berlin 2007, S. 231-270. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Instituts für Geschichtswissenschaft.

Mareike Witkowski, M.A.

Seit 2014 Lektorin am Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen mit dem Schwerpunkt „Geschichte in der Öffentlichkeit“.

Publikationen (Auswahl): zusammen mit Gunilla Budde: Beethoven unterm Hakenkreuz. Das Oldenburgische Staatsorchester während des Nationalsozialismus, Oldenburg 2007; “Mit begeisterten Hoch- und Hurra-Rufen”? Kriegsbegeisterung und Ernüchterung, in: Bernd Küster (Hg.): Der Erste Weltkrieg und die Kunst, Oldenburg 2008, S. 8–27; Die SED und die APO. Rezeption der Studentenbewegung in der Presse der DDR, Oldenburg 2008; als Hg.: Oldenburger Erinnerungsorte. Vom Schloss bis zur Hölle des Nordens, von Graf Anton Günther bis Horst Janssen, Oldenburg 2012; Arbeit ohne Ansehen oder idealer Frauenberuf? Hausgehilfinnen in Deutschland 1918-1960er Jahre, in: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 24 (2013), S. 59–79; Ein Relikt des 19. Jahrhunderts? Hausgehilfinnen von 1918 bis in die 1960er Jahre, in: Archiv für Sozialgeschichte 54 (2014), S. 147–168. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Instituts für Geschichtswissenschaft.

Anna Mamzer, M.Ed.

Seit 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichtswissenschaft. Ansprechpartnerin für die Vermittlung des Projekts an Schulen.

Publikationen (Auswahl): zusammen mit Jan-Hauke Ahrens: „Ich bin immer für das Recht eingetreten und immer dort, wo Menschen in Gefahr sind.“ Dr. Wilhelm Bellmer – ein Entnazifizierungsanwalt mit NSDAP-Ausweis, in: Schöck-Quinteros, Eva u.a. (Hg.): „Was verstehen wir Frauen schon von Politik?“ Entnazifizierung ganz normaler Frauen in Bremen (1945-1952), Bremen 2011, S. 361–388; „Bremer Jugend, heraus aus dem Hause, hinein in die Kompagnien“. Die militärische Vorbereitung der Jugendlichen, in: Schöck-Quinteros, Eva u.a. (Hg.): Eine Stadt im Krieg. Bremen 1914-1918, Bd. 1, Bremen 2014, S. 247–280; „Deutschlands Jugend soll ein frischer, tüchtiger, kräftiger Geist durchwehen“. Der Jungdeutschlandbund in Bremen, in: Schöck-Quinteros, Eva u.a. (Hg.): Eine Stadt im Krieg. Bremen 1914-1918, Bd. 1, Bremen 2014, S. 281–290.

Nils Steffen, M.A.

Nils Steffen, geb. 1985, Doktorand und Lehrbeauftragter am Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen. Mitarbeit als stud. Hilfkraft im Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ seit 2007. Zuständig für Website, Plakate und Flyer der Projektreihe; Layout und Satz der Bände zu den Projekten Knief, Gieschen, Entnazifizierung, Eine Stadt im Krieg und Baars.

Veröffentlichungen:  Ein Tod auf Schloss Kaltenstein. Das Arbeitshaus für Männer in Vaihingen/Enz, in: Schöck-Quinteros, Eva/Dauks, Sigrid (Hrsg.): „Aus Gründen der inneren Sicherheit des Staates“. Ausweisung, Verfolgung und Ermordung des Bremer Arbeiters Johann Geusendam, Bremen 2009, S. 205-221 (zusammen mit Jasmin Sommer); „Weltfremdheit feiert Orgien“? Der Fall Machan-Kolomak in der Presse, in: Schöck-Quinteros, Eva/Dauks, Sigrid (Hrsg.): „Wußten Sie, daß Ihre Tochter Herrenverkehr hatte?“ Der Fall Kolomak in Bremen 1927, Bremen 2010, S. 143-184 (zusammen mit Theresa Hertrich und Jasmin Sommer), außerdem erschienen in: bonjour.Geschichte 1 (2011), online unter: http://elib.suub.uni-bremen.de/edocs/00102233-1.pdf; zusammen mit Eva Schöck-Quinteros: „Aus den Akten auf die Bühne“ – Studierende erforschen „Eine Stadt im Krieg“. Ein geschichtswissenschaftliches Crossover-Projekt zwischen Forschung, Lehre und Theater, in: Huber, Ludwig u.a. (Hg.): Forschendes Lernen im Profil einer Universität. Beispiele aus der Universität Bremen, Bielefeld 2013.

Sigrid Dauks, M.A.

Sigrid Dauks, geb. 1966, Bibliotheksassistentin, Historikerin und Diplom-Archivarin, seit 2003 im Archiv der Universität Bremen tätig. Mitarbeit im Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ seit dessen Beginn 2007.

Veröffentlichungen: Das ‚Frauenstudium’ in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zwischen 1890 und 1933 am Beispiel der Pädagogin Emmy Wolf, in: Elisabeth Dickmann/Eva Schöck-Quinteros (Hg.): Zwischen Politik und Profession, Bremen 1996; Kinderarbeit in Deutschland im Spiegel der Presse (1890-1920), Berlin 2002; Rückkehr wohin – wozu? Eine biographische Skizze zu Ina und Kurt Friedländer, in: Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung, 44 (2002) 3; Porträts zu Raissa Bloch, Ina Friedländer und Hanna Kobylinski, in: Hiram Kümper (Hg.): Historikerinnen, Kassel 2009; „Aus den Akten auf die Bühne“. Inszenierungen in der archivischen Bildungsarbeit, Berlin 2010.

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